Interessengruppe Überwindung von „Fremden“-Feindlichkeit
Wer sind wir?
Wir sind eine kleine, recht konstant arbeitende Gruppe von Bahá’í-Freunden, die sich in der Sorge um die bestehende, vielleicht sogar wachsende Feindlichkeit gegenüber „den Fremden“ Gedanken machen um Wege zum gedeihlichen Zusammenleben mit Einheit in Vielfalt.
Was machen wir?
Die IG will die Ursachen von Diskriminierung wie Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit besser verstehen und zu ihrer Überwindung praktisch beitragen
Wie/wo/wann treffen wir uns?
Per Zoom in einem 4- bis 6 wöchigen Abstand
Was ist die aktuelle Lernfrage?
Es werden aktuell Diskurskarten entwickelt zu den Fundamenten eines gesunden Zusammenlebens.
Mit welchen Themen und Fragen haben wir uns beschäftigt?
Zunächst ging es darum, am eigenen Bewusstsein zu arbeiten: Allgemeine Gespräche über Diskriminierung, konkreter Erfahrungsaustausch zu Situationen mit „fremden“-feindlichen Tendenzen und Expertengespräche über Rassismus und rassistische Haltungen und Verhaltensweisen gegenüber farbigen Menschen. Als eine in Deutschland vorherrschende Form der „Fremden“-Feindlichkeit haben wir uns dann mit Islamfeindlichkeit befasst, der Diskriminierung von Muslimen und dem Islam. Dazu wurden ein Expertengespräch geführt über eine angemessene Bahá’i-Haltung zu dieser Fragestellung mit Möglichkeiten und Grenzen im Diskurs über den Islam.
Was sind offene Lernfragen, die die Gruppe in Zukunft erforschen möchte?
Die entwickelten Diskurskarten müssen sich konkret in Diskursen mit der weiteren Gesellschaft bewähren, bevor sie verfeinert dann allgemein zur Verfügung gestellt werden können.